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„GZSZ“-Star Felix von Jascheroff offen – „Ein einfaches Thema ist es nicht“

Hinter den Kulissen von „GZSZ“ wird es ernst: Felix von Jascheroff spricht offen über ein sehr persönliches Thema.

Eigentlich steht „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ für entspannte Abendunterhaltung: Liebe, Intrigen und das bunte Leben im Kolle-Kiez. Doch für einen der bekanntesten Schauspieler der Serie wird es im echten Leben oft ernst. Felix von Jascheroff ist seit über 20 Jahren als John Bachmann im „GZSZ“-Kosmos zu Hause.

Jetzt spricht er im „GZSZ-Bargeflüster“ mit RTL-Reporterin Lena Janssen so offen wie nie über seine Panikattacken.

„GZSZ“-Star Felix von Jascheroff macht es öffentlich

„Ein einfaches Thema ist es nicht“, so Felix von Jascheroff gleich zu Beginn, „aber ich finde es wichtig, den Mut zu haben, darüber zu sprechen. Viele verstecken sich.“ Bei ihm wurde vor Jahren Agoraphobie diagnostiziert – eine Form von Platzangst, die vor allem in Menschenmengen auftritt. Der Ursprung reicht zurück in die frühen 2000er-Jahre, als er neben der Serie auch eine Musikkarriere verfolgte.

„2003, 2004 war ich viel unterwegs. Nach Konzerten mit tausenden Fans bin ich einmal in eine Masse geraten – alle wollten gleichzeitig zum Shuttle. Es war so laut, alle haben geschrien, nach mir gegriffen. Da hat es Klick gemacht. Ich habe angefangen zu weinen.“

„GZSZ“-Star suchte sich Hilfe

Seitdem meidet der Schauspieler enge Menschenansammlungen: „Ich gehe ins Kino, auch auf Konzerte – aber ich stehe immer so, dass ich mit einem Schritt draußen bin.“ Kommt er unvorbereitet in eine Menge, zeigen sich die Attacken auch körperlich: „Ich nenne es mein kleines Tourette. Ich pfeife, klatsche, klopfe mir auf die Brust. Das ist meine Reaktion auf die Überforderung.“

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Trotz allem fühlt er sich am „GZSZ“-Set wohl. „Das Mauerwerk ist mein Zuhause“, erklärt der Schauspieler. Lediglich bei Außendrehs klärt er das Team offen auf: „Wichtig ist, es nicht für sich zu behalten.“ Auch eine Therapie habe ihm geholfen. Heute hat Felix von Jascheroff gelernt, offen mit dem Thema umzugehen: „Es gehört zu mir. Ich komme damit klar.“

Eine wichtige Stütze für den „GZSZ“-Darsteller ist auch seine Verlobte Sophie. „Das schlimmste Erlebnis war Silvester in Paris. Plötzlich standen Millionen Menschen um uns herum. Ich habe gepfiffen, geklatscht, geweint. Sophie hat meine Hände genommen und gesagt: ‚Schau mich an, bleib bei mir.‘ Ohne sie wäre das nicht gegangen.“

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